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Freizeit Tipps fürs Ruhrgebiet: Ausstellungen, Kunst 2008: |
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Ausstellung: Das Auge des Himmels im Oberhausener Gasometer vom 29.03.2007 verlängert
bis 02.11.2008 !
Vom 29. März 2007 bis zum 2. November 2008 präsentieren die Gasometer Oberhausen GmbH und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Ausstellung "Das Auge des Himmels". 58 großformatige Satellitenbilder der Erde und weitere Exponate aus der Erdfernerkundung sind im Gasometer, der höchsten Ausstellungshalle Europas, zu sehen. Alle Bilder der Ausstellung sind Unikate, die vom DLR und seinen Partnern zur Verfügung gestellt wurden. Die Zusammenstellung der Bilder ist in dieser Form erstmalig zu sehen. Die Licht-Klang-Installation "Licht Himmel" der Berliner Künstlerin Christina Kubisch im gigantischen Luftraum des Gasometers korrespondiert auf wunderbare Weise mit den Satellitenbildern der Erde und wird zum "kosmischen Pantheon." Eigens für "Licht Himmel" komponierte Musikstücke aus Natur- und Instrumentalklängen verwandeln den Gasometer zum vielfältigen Klangraum. Licht und Klang ergänzen sich zu einer intensiven Reise durch das riesige Gebäude aus Stahl. Infos |
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Ausstellung: Amerikanische Malerei 1950 bis 1970 im Josef Albers Museum
Quadrat vom 10.2007 - 10.2009
Das Josef Albers Museum in Bottrop zeigt Hauptwerke der amerikanischen Kunst aus der Sammlung des Museum Folkwang. Insgesamt 14 Gemälde und Skulpturen sind es, die bis Oktober 2009 in Bottrop zu sehen sind. Sie sind so arrangiert, dass sie in direkten Dialog mit den Werken von Josef Albers treten. Albers, der in Bottrop geboren wurde, unterrichtete am Bauhaus und übte seit 1933 als Künstler und Lehrer in den USA prägenden Einfluss auf die Entwicklung der amerikanischen Nachkriegskunst vom Abstrakten Expressionismus bis zur Minimal Art aus. Das Museum Folkwang Essen besitzt eine der besten Sammlungen amerikanischer Kunst der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Deutschland. Diese Werkgruppe, die unter Paul Vogt erworben wurde, umfasst bedeutende Gemälde und Skulpturen des Abstrakten Expressionismus und der Minimal Art von Mark Rothko, Barnett Newman, Franz Kline, Jackson Pollock, Morris Louis, Ad Reinhardt, Sam Francis, Kenneth Noland, Donald Judd, Dan Flavin und Frank Stella. Sie markiert in der Essener Sammlung diese entscheidende Zäsur in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Museum Fokwang erhält bis 2010 nach Plänen von David Chipperfield Architects einen Neubau, den die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als alleinige Förderin finanziert. Während der Bauzeit zeigt das Museum Folkwang in den Räumen des Altbaus nicht die eigene Sammlung sondern ein dichtes Programm von Wechselausstellungen (ab Januar 2008). So ergibt sich die einzigartige Gelegenheit, 14 Hauptwerke der amerikanischen Kunst aus Essen für etwa zwei Jahre im Josef Albers Museum zu zeigen. Sie sind hier gemeinsam mit Gemälden von Josef Albers zu sehen, dessen künstlerische Entwicklung im Bottroper Museum von seinen Anfängen am Bauhaus bis zu den "Homages to the Square" vorgestellt wird. Die direkte Konfrontation von Albers mit seinen amerikanischen Zeitgenossen in dieser Ausstellung ist für beide Seiten erhellend. Albers, der Deutschland 1933 verließ, unterrichtete in den USA am Black Mountain College und an der Yale University und wurde zu einem Lehrer von eminenter Wirkung. In den vierziger Jahren entwickelte er zunehmend auch eine eigenständige künstlerische Position, die sich in wichtigen Aspekten mit den Interessen der Maler des Abstrakten Expressionismus berührt. Dazu zählt insbesondere die Betonung der Farbe in ihrer Eigensprachlichkeit: Das Agieren der Farbe tritt an die Stelle eines traditionellen Kompositionsverständnisses, das geometrische Elemente in ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zueinander setzt. Nun kommt die Bildfläche als Totalität in den Blick, strukturiert durch wenige überschaubare Elemente. Infos |
Raumansicht Josef Albers Museum, Bottrop, © Josef Albers Museum, Bottrop |
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Ausstellung: Fest der Sinne. Niederländische Malerei und Graphik des 17.
Jahrhunderts im Wuppertaler Von der Heydt Museum vom 16.12.2007 - 22.06.2008
Die Ausstellung folgt den großen Entwicklungen im "goldenen Zeitalter" der niederländischen Malerei und Graphik des 17. Jahrhunderts. Ausgehend vom Manierismus flämischer Meister um 1600 zeigt sie die allmähliche Hinwendung zu einem sinnesbetonten Realismus. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Haarlem mit Jan van Goyen und Salomon van Ruisdael ein wichtiges Zentrum der neuen atmosphärischen Landschaftsauffassung. Diese "tonale" Richtung wurde auch in der Marinemalerei, von Hans Goderis und Jan Porcellis, übernommen. Infos |
Floris van Schooten, Stillleben mit Käse, Brot und Früchten Von der Heydt-Museum |
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Ausstellung: Sizilien - Von Odysseus
bis Garibaldi in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle vom
25.01. - 25.05.2008
SIZILIEN – die größte Region Italiens und die größte Insel des Mittelmeers war jahrtausendelang ein Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das Miteinander dieser Kulturen hat auf der Insel ein reiches und faszinierendes Erbe hinterlassen. Mit ca. 300 hochrangigen Werken zeichnet die Ausstellung dieses kulturelle Erbe nach: Von den ersten Spuren menschlicher Präsenz aus der Altsteinzeit bis zur Ankunft Giuseppe Garibaldis im Jahr 1860 wird die wechselvolle Geschichte der Insel erzählt und die Einflüsse der vielen Völker und Herrscher veranschaulicht. So führt der chronologische Rundgang von den einheimischen Sikanern und Sikulern, den eingewanderten Phöniziern, Griechen, Römern, Byzantinern und Arabern über die Herrschaft der Normannen und Hohenstaufer bis zu den Dynastien der Aragonesen, Habsburger und Bourbonen. Infos |
Pietro Novelli, Die Befreiung des hl. Petrus aus dem Kerker um 1633/34, Öl auf Leinwand, Palermo, Galleria Regionale della Sicilia |
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Ausstellung: Liebe.Love - Paare Ein Streifzug durch das frühe
19. Jahrhundert über die Klassische Moderne bis in die Gegenwart im
Gustav-Lübcke- Museum, Hamm vom 24.02. - 01.06.2008
Mit Blick auf die Schwerpunkte des "Wie", "Warum" und "Mit wem" Paare gebildet werden, stellt die Präsentation die Art der künstlerischen Darstellung vor. In einem an der Chronologie orientierten Streifzug durch mehrere Zeit- und Themenkomplexe werden Facetten und Aspekte von Ideal und Realität, tradierten Rollenbildern in Paarbeziehungen und ihre kontinuierliche Veränderung, Trennung und Neubeginn sowie das Geheimnis und Wesen der Liebe beleuchtet. Die Klassische Moderne ist u. a. vertreten durch August Macke, Otto Müller, Emil Nolde und Max Pechstein. Herausgelöst aus traditionellen Bindungen tritt uns hier vielfach das Paar als Liebespaar entgegen, allein in der Welt wandelnd oder in intimen Momenten gezeigt; eng umschlungen, miteinander verschmolzen und aufeinander bezogen. Doch auch psychische Konflikte, Abschied und Trennung werden thematisiert; in märchenhafter Form wie bei Walter Gramatté oder als dramatisches Szenario wie bei Edvard Munch. Infos |
Max Pechstein Das Paar (Interieur), 1921, Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Bochum |
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Ausstellung: Der expressionistische Impuls - Meisterwerke aus
Wuppertaler Privatsammlungen im Von der Heydt- Museum vom 24.02. -
18.05.2008
Unsere Ausstellung dokumentiert wichtige Aspekte des privaten Sammelns in Wuppertal seit dem frühen 20. Jahrhundert. Bedeutende Werke, vor allem der expressionistischen Kunst, die im Laufe von rund 100 Jahren gesammelt wurden, sind hier erstmals zusammen geführt. Werke von den Künstlern der "Brücke" und des "Blauen Reiter" wie Kirchner, Heckel, Kandinsky, Jawlensky, Marc und Macke u. a., bis hin zu Klee, Beckmann und Dix vermitteln einen repräsentativen Eindruck von der Größe und Bedeutung ehemaliger und heutiger Privatsammlungen, deren Schätze der Öffentlichkeit bisher weitgehend verborgen geblieben sind. Auch stellen wir große Wuppertaler Sammlerpersönlichkeiten vor: neben August von der Heydt auch Carl Neumann und Carl Ferdinand Holzrichter, Rudolf Ibach und Klaus Gebhard sowie als Vertreter der nach 1945 in Erscheinung getretenen Sammlergeneration u. a. Ferdinand Ziersch, Lotte und Rolf Frowein sowie Karl Julius Anselmino. Infos |
August Macke, Kinder am Hafen, 1914, Privatbesitz |
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Ausstellung: Der große Wurf - Faltungen in der Gegenwartskunst im
Krefelder Museum Haus Lange vom 02.03. - 25.05.2008
In der Kunst hat sich das Phänomen der Falte über Jahrhunderte hinweg unterschiedlich artikuliert: Von den Gewandfalten Marias über die aufregenden Draperien des Barocks bis hin zu Picassos kubistischen Klappskulpturen aus Blech setzten Künstler die Falte als expressives wie auch konstruktives Ausdrucksmittel ein. Die Ausstellung Der große Wurf widmet sich den Faltungen in der Gegenwartskunst und gibt Einblicke in ihre zeitgenössische Interpretation. Dreizehn junge Künstlerinnen und Künstler stellen im Kaiser Wilhelm Museum und im Museum Haus Lange ihre Formen der Auseinandersetzung mit diesem Thema vor. Die Faltung manifestiert sich in ihren Arbeiten als Form, Struktur und als Denkfigur. Infos |
Janaina Tschäpe Dreamstructure (Enui 3) 2002 |
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Ausstellung: Deix in the City - Special Guest: Arnold Schwarzenegger in
der Oberhausener Galerie Ludwig vom 08.03. - 08.06.2008
Dreister Tabubruch, ätzender Spott, unbändige Fleischeslust und barocke Sinnenfreude sind Markenzeichen des österreichischen Satirikers Manfred Deix. Feist, aufgeblasen und gemein karikieren seine Figuren das „gesunde Volksempfinden“. Götter, Politiker, Polizisten, Priester, Päderasten, Perverse, Prostituierte, Touristen, Ausländer, Arbeitslose, Neonazis, Hunde und Katzen – sie alle finden wir in seinem prallgefüllten Bilderkosmos. Beim Betrachten dieser Bilder in der Ausstellung hält man anfangs die von ihm gezeichneten Typen für monströse Ausgeburten seiner Phantasie, bis man später überrascht feststellt, dass die Menschen auf der Straße wirklich alle wie von Deix gezeichnet aussehen. Infos |
Frisch verlobt und Arnold Schwarzenegger, Cover des Buches „Die nackte Wahrheit“ |
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Ausstellung: Judith Joy Ross. Living With War. Portraits 1983 - 2007 im
Bottroper Josef Albers Museum vom 09.03. - 01.06.2008
Judith Joy Ross zählt zu den wichtigen amerikanischen Fotografen in der Tradition des ‚dokumentarischen Stils’, deren Arbeit in Europa gleichwohl noch zu entdecken ist. Seit über 30 Jahren widmet sie sich ausschließlich dem Portrait. Ihre Schwarz-Weiß-Fotografien konzentrieren sich dabei ganz auf die Physiognomie der Menschen, um durch sie die innere Wirklichkeit der Portraitierten herauszuarbeiten. Sie verzichten auf alle darüber hinaus gehenden zeittypischen Attribute. Gleichwohl geht es der Künstlerin nicht allein um eine Individualpsychologie, sondern ebenso um eine historische und existentielle Dimension. Ähnlich wie in August Sanders (1876-1964) Werk Menschen des 20. Jahrhunderts ist auch bei Ross das Individuum eingebunden in seine Zeit und deren geschichtliche Koordinaten. Neben Kindern und Jugendlichen zählen deshalb besonders solche amerikanischen Bürger zu den bevorzugten Partnern der Fotografin, die unmittelbar an der politischen Wirklichkeit ihres Landes Anteil nehmen. So ist eine ihrer wichtigen Bildserien Politikern des amerikanischen Kongresses und ihren Mitarbeitern gewidmet (1986/87). Die Ausstellung im Josef Albers Museum fasst nun erstmals drei Gruppen von Portraits: Die erste Gruppe mit dem Titel Protest the War ist zugleich die chronologisch jüngste: Sie entstand 2006/07 und zeigt Menschen, die in den USA gegen die Teilnahme ihres Landes am Irakkrieg demonstrieren. Begleitet werden diese Bilder von Aufnahmen, die vor mehr als 15 Jahren entstanden. Sie portraitieren Soldaten, die unmittelbar vor ihrem Einsatz im ersten Golfkrieg stehen. Eine letzte Gruppe entstand 1983/84 am Vietnam Veterans Memorial in Washington, D.C.: Sie stellt in Einzelportraits dessen Besucher vor, Veteranen oder Familienangehörige, die sich der Gefallenen des Krieges in Südostasien erinnern. Die Portraits von Judith Joy Ross nehmen nicht Partei für eine bestimmte politische Richtung, sondern stellen die Unersetzbarkeit des Individuums als Grundlage des geschichtlichen Prozesses heraus. Infos |
© Judith Joy Ross, Courtesy Pace/MacGill Gallery |
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Ausstellung: Der eigene Weg - Perspektiven belgischer Kunst im
Duisburger Museum Küppersmühle vom 15.03. - 08.06.2008
Die diesjährige Frühjahrssaison eröffnet das MKM mit einem Einblick in die lebendige und vielfältige Kunstszene des Nachbarlandes Belgien. Es werden einige der wichtigsten Künstler der belgischen Kunstszene präsentiert und zugleich ein Querschnitt durch die verschiedenen Generationen, von Panamarenko bis Matthieu Ronsse. Die Bandbreite reicht dabei von Malerei über Installation, Objekt und Skulptur bis zu Video. Infos |
Hans Vandekerckhove, Pond in Veltem, 2001 |
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Ausstellung: Köln progressive 1920 -33 im Kölner Museum Ludwig vom
15.03. - 15.06.2008
Über dreißig Jahre sind vergangen, seitdem den Kölner Progressiven eine große Ausstellung gewidmet wurde. Die Gruppe zeichnet aus, dass sie ihre sozialkritischen Überzeugungen weniger mittels der Kunst zum Ausdruck bringen wollten. Vielmehr war es ihr Anliegen, eine neue zeitgemäße Formensprache zu entwickeln. Mit dem Ende der Weimarer Republik löste sich die Gruppe auf, deren Werke während des Nationalsozialismus als „entartet“ diffamiert wurden. Ohne ihre politische Intention aus den Augen zu verlieren, wirft die Ausstellung im Museum Ludwig vor allem einen Blick auf ihr künstlerisches Schaffen. Während die Kölner Progressiven für Impulse ihrer Zeit aus Frankreich, Holland und der jungen Sowjetunion offen waren, standen sie anderen Strömungen in Deutschland, insbesondere der Neuen Sachlichkeit, kritisch gegenüber. Mit einem Fokus auf die drei bedeutenden Protagonisten Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz werden die Gemeinsamkeiten ihres Projekts deutlich wie nie zuvor. Zusammen mit dem eigenen Bestand werden über vierzig Gemälde und siebzig Papierarbeiten – einige zum ersten Mal – aus internationalen Museen und Privatsammlungen gezeigt. Eine Auswahl von Originalausgaben ihrer programmatischen Zeitschrift a bis z sowie wichtige Kataloge und Dokumente aus den 20er und 30er Jahren spiegeln ihre Beweggründe und die Resonanz der Gruppe weit über die Grenzen Kölns und Deutschlands wider. Infos |
Heinrich Hoerle |
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Paula Modersohn-Becker und die ägyptischen
Mumienporträts. Eine Hommage zum 100. Todestag
im Kölner Museum Ludwig vom
15.03. - 15.06.2008
Anfang des 20. Jahrhunderts gerät Paula Modersohn-Becker in den Bann antiker Mumienbildnisse: Im Louvre entdeckt sie die von Mumien abgetrennten Holztafeln und zeigt sich von der einfachen und zeitlosen Darstellung fasziniert. Die Aura der 2000 Jahre alten Bildnisse verschmilzt sie in ihren eigenen Bildern mit radikal modernen Prinzipien – und findet zu einem Porträtstil, der wegweisend wird für eine ganze Epoche. Zum ersten Mal werden nun Modersohn-Beckers späte Porträts den ägyptischen Mumienporträts in einer Ausstellung gegenüberstehen. Kostbare Leihgaben aus dem Louvre, dem British Museum und dem Ägyptischen Museum in Berlin werden die viel gerühmten Porträts und Selbstporträts der Modersohn-Becker in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Infos |
Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis mit Kamelienzweig, 1906/07, Pappe, 61,5 x 30,5 cm. |
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Ausstellung: Kiki Smith - Her Home vom im Krefelder Museum Haus Esters
15.03. - 24.08.2008
Kiki Smith, die 1954 in Nürnberg als Tochter des Architekten und Bildhauers Tony Smith geboren wurde, aber in den Vereinigten Staaten aufwuchs, beschäftigt sich von Beginn an mit dem menschlichen Körper und im weiteren Sinne mit der Conditio humana. Im Unterschied zur klassischen figurativen Skulptur, die das Innere des Körpers verbirgt, vergegenwärtigt Smith auch dessen Organe (Leber, Magen, Herz) und Körperflüssigkeiten (Tränen, Urin, Menstruationsblut). Dabei deutet sie immer wieder auf die Fragilität und Vergänglichkeit des Körpers und stellt Verbindungen zwischen Mensch und Tier her, die mythischen Ursprungs sind, aber auf die Gegenwart anspielen. Ihre Auffassung vom Körper wurde zeitweilig als feministische Ästhetik rezipiert, und nicht von ungefähr werden ihre Arbeiten oft mit denen von Marlene Dumas, Nancy Spero und Jana Sterbak verglichen. Ihre Bezüge zur Kunstgeschichte reichen von Pompeijanischen Figuren bis zu Eadweard Muybridge. Infos |
Annunciation, 2008 (Courtesy Kiki Smith, Pace Wildenstein, New York) |
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Ausstellung: Radical Advertising im Düsseldorfer NRW
Forum vom 05.04. - 15.08.2008
Der Wechsel vom 20. zum 21. Jahrhundert markiert einen radikalen Paradigmenwechsel in der Werbung. Unter dem Vorzeichen der Globalisierung werden die 90er Jahre des 20sten Jahrhunderts zum Jahrzehnt der No-Logo-Bewegung und des Adbusting – ein Angriff auf die Vermüllung der semiotischen Umwelt mit Werbebotschaften. Die Ausstellung zeigt die Adbuster Kampagnen und die kritischen Kunstreflexionen von Jeff Koons ebenso wie die meinungsbildenden Kampagnen von Benetton, Sisley oder Diesel. Infos |
Daniele Buetti, aus der Serie „Good Fellows“, 2003 (c) D. Buetti, NRW-Forum |
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Ausstellung: SATELLIT III: Uwe Schäfer - "warten IV / Gestrüpp"
im Dortmunder Museum am Ostwall vom 11.04. - 18.05.2008
Die Künstlergruppe "Die Weissenhofer" gastiert im Dortmunder Künstlerhaus und präsentiert Satellitenausstellungen an verschiedenen Punkten der Stadt. Im Park des Museum am Ostwall, Schnittstelle zwischen bürgerlicher Institution und Außenwelt, baut Uwe Schäfer eine Hütte, die zum Verweilen einlädt. Sie ist Angebot des Innehaltens, greift nicht ein, sondern lässt sich auf eine Situation ein, bei der offen ist, wie das Werk angenommen wird oder den Ort verändert. Neben Malereien und Zeichnungen zu dem Werkzyklus "Gestrüpp" werden im Studio des Museum am Ostwall Fotos und Materialien zu vergleichbaren temporären Hütten Uwe Schäfers gezeigt. Infos |
Uwe Schäfer Malerei: Kleine Datenmenge |
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Ausstellung: Zerbrechliche Schönheit - Glas im Blick der Kunst im
Düsseldorfer Museum Kunstpalast vom 19.04. - 31.08.2008
Die Ausstellung wird Schlüsselwerke aus großen, internationalen Museen und Privatsammlungen zeigen, die durch Werke aus der eigenen Sammlung ergänzt werden, so dass etwa 150 Meisterwerke der Malerei und Grafik von der Renaissance bis heute, aber auch Objektkunst, Installationen und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert werden. Unter anderem werden Tafelbilder aus der frühen Neuzeit sowie Werke der Stillleben- und Genremalerei des 17. bis 19. Jahrhunderts (u. a. von Pieter Claesz., Willem Kalf) bis zu der subtilen Peinture von Claude Monet zu sehen sein. Arbeiten von August Macke oder Amédée Ozenfant, die sich mit der Auflösung der Form und der Materialität des Glases beschäftigen, stehen Werken von László Moholy-Nagy, El Lissitzky und Marcel Duchamp gegenüber. Ein gesonderter Bereich der Ausstellung ist dem Einsatz von Glas in der Architektur gewidmet. Die Ausstellung schließt mit Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts, die u. a. von der Hans Haacke, Mario Merz, Louise Bourgeois, Tony Cragg sowie von Künstlern der jüngeren Generation, z.B. Pipilotti Rist, Kris Vleeshouwer oder Ulrike Möschel vertreten werden. Infos |
Melli Ink, Apokalyptischer Reiter (Hunger) 2007 Glas, Metall, 220 x 100 x 100 cm Grieder Contemporary, Zürich |
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Ausstellung: Otto Piene in der Duisburger Cubus Kunsthalle vom 25.04. -
29.06.2008
Die cubus kunsthalle, duisburg freut sich mit dieser Ausstellung dem Künstler Otto Piene anlässlich seines 80. Geburtstags eine Einzelausstellung widmen zu können, die einen Überblick über sein vielseitiges Oeuvre vermittelt. 1957 gründete Otto Piene gemeinsam mit Heinz Mack in Düsseldorf die später international einflussreiche Künstlergruppe ZERO (Nullpunkt der Kunst), der sich 1961 auch Günther Uecker anschloss. Die bei der Gründung der Gruppe „ZERO“ vorherrschende Idee war ein von der Ebene „Null“ ausgehender kompletter Neubeginn in der Malerei und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht (und Schatten), sowie – für Piene – auch von Feuer. Die Ausstellung knüpft an die Ausstellung des Jahres 2000 in der cubus kunsthalle, duisburg an, in der die Pläne zur jüngst realisierten Lichtinstallation GELEUCHT auf der Halde Rheinpreussen in Moers erstmalig vorgestellt wurden. Neben Fotografien zum GELEUCHT zeigt Piene aktuelle Arbeiten aus der Serie ANTHROPOMORPHE ARCHITEKTUR und gestaltet einen Lichtraum. Infos |
Otto Piene |
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Ausstellung: Eija-Liisa Ahtila in der Düsseldorfer Kunstsammlung K21
vom 17.05. - 17.08.2008
Die mit dem Jeu de Paume, Paris, als Überblicksschau konzipierte Ausstellung zeigt drei neue Filminstallationen der finnischen Künstlerin (Jg. 1959), darunter erstmalig Ahtilas bislang größte Arbeit, die Sechskanal-Video-Installation "Where is Where?" (2007/08). Daneben sind neuere Skulpturen und Fotoarbeiten zu sehen sowie ausgewählte ältere Arbeiten wie "Consolation Service" (1999) oder "The House" (2002). Der Überblick verdeutlicht, in welche Richtung sich Ahtilas künstlerischer Ansatz aktuell entwickelt: von der fiktional-dokumentarischen Darstellung menschlichen Dramas in einem spezifisch finnischen Milieu führen die neuen Arbeiten zu einer mehr globalen Perspektive und widmen sich existentiell-abstrakten Themen wie Miteinander und Ausgrenzung, Kindheit und Gewalt, Leben und Tod. Infos |
The Hour of Prayer, 2005 Courtesy Marian Goodman Gallery, New York und Paris © Crystal Eye – Kristallisilmä Oy, Helsinki, 2008 / VG Bild-Kunst, Bonn 2008 Foto: Andrei Jewell |
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